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Baby-Not-Projekt > Baby-Not-Projekt Kambodscha
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Der Herr behütet dich, wenn du kommst und
wenn du wieder gehst, von nun an bis in Ewigkeit.

Psalm 121,8

Eine Frage von Leben und Tod

Mit 21 Jahren erwartete Chou ihr erstes Kind. Als der Geburtstermin näher rückte, bewegte es sich nicht mehr. Da die werdende Mutter nichts über Risikofaktoren einer Schwangerschaft wusste, dauerte es einige Tage, bis sie begriff, dass mit ihrem Baby etwas nicht in Ordnung war. Als sie schließlich in einem Krankenhaus Hilfe suchte, war sie bereits sehr krank. Dennoch wurde sie abgewiesen: Sie hatte kein Geld, um die Behandlung zu bezahlen.

 

Hören Sie hier ein Interview des ERF über das Baby-Not-Projekt mit unserer Pressemitarbeiterin Anja Wetzel.

In ihrer Verzweiflung bat sie ihre Schwester, zusammen mit ihr nach Thailand zu reisen, wo auch ihr Mann arbeitet. Die Familie lebt unweit der Grenze. Während der Reise begann sich Chou plötzlich unter Krämpfen zu winden und stark zu bluten. Ihre Schwester konnte nichts tun: Hilflos musste sie mit ansehen, wie die junge Frau starb.

2009 starben in Kambodscha 14-mal mehr Babys und 59-mal mehr Mütter während der Schwangerschaft oder bei der Geburt ihres Kindes als in Deutschland. Die meisten von ihnen könnten heute noch leben.

 

Chous Geschichte zeigt, dass eine Schwangerschaft in Kambodscha eine Frage von Leben und Tod sein kann. In Deutschland können die meisten werdenden Mütter die Monate bis zur Geburt relativ sorgenfrei genießen: Es gibt eine funktionierende medizinische Versorgung und verschiedene gesetzliche Regelungen zum Schutz von Schwangeren und ihren Babys. Kambodscha hingegen hat die höchste Mutter- und Kindsterblichkeitsrate in ganz Südostasien.

 

Gerade auf dem Land stehen die Überlebenschancen eines Kindes schon nicht gut, wenn es noch im Mutterleib ist. Denn nur fünf Prozent der Frauen haben Zugang zu medizinischer Hilfe. Während es in Deutschland außerdem seit den 1950er Jahren so gut wie keine Hausgeburten mehr gibt, bringen viele Kambodschanerinnen ihre Kinder in ärmlichen Hütten zur Welt – unter katastrophalen hygienischen Bedingungen. Die jedoch gefährden nicht nur Neugeborene, sondern auch ihre Mütter. Babys sterben an Seuchen, Durchfall, Atemwegserkrankungen, Mütter an Infektionen. Hinzu kommt, dass sich schwangere Frauen auf dem Land in einem Teufelskreis aus Armut und Ahnungslosigkeit befinden: Sie wissen kaum etwas über eine gesunde Schwangerschaft und können gefährliche Symptome deshalb nicht richtig deuten. Durch Aufklärung könnten viele Todesfälle vermieden werden.

"Viele Eltern in Kambodscha geben ihren Babys keinen Namen, ehe sie vier sind ... Lesen Sie hier ein Interview mit Claudia Wirths, die das Baby-Not-Projekt betreut.

Frauen wie Chou und ihre Babys müssen nicht sterben

 

Das christliche Hilfswerk Geschenke der Hoffnung e.V. möchte zusammen mit Ihnen auf einfache Weise Leben retten: Im Rahmen des Baby-Not-Projekts in Kambodscha klären hunderte, von unserem Partner Samaritan’s Purse speziell ausgebildete Frauen über Hygiene, Ernährung, Vorsorge und das Erkennen von Erkrankungen auf – damit Babys gesund und munter das Licht der Welt erblicken und ihre Mütter die Schwangerschaft unbeschadet überstehen. Ziel ist, dass mehr Kinder in Gesundheitszentren geboren werden, dass sie geimpft werden und Mütter lernen, wie sie ihr Kind richtig versorgen. Jährlich werden so um die 10.000 Haushalte im Distrikt O’Chrov in Kambodscha erreicht.

 

Im Kampf gegen vermeidbare Komplikationen vor, während und nach der Geburt möchten wir unseren Projektpartner mit rund 30.000 Euro unterstützen. Im Namen Jesu. Bitte helfen Sie uns dabei.

 

Hier können Sie sicher und bequem online spenden.

 

Mit Ihrer Spende unterstützen Sie ein Baby-Not-Projekt wie dieses. Bitte schenken Sie Kindern unter zwei Jahren einen guten Start ins Leben und ihren Müttern das Glück, das mit zu erleben.

 

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